Die Kirche von San Giovanni di Sinis

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Die Kirche von San Giovanni di Sinis

Kirche von San Giovanni di SinisDie Kirche von San Giovanni di Sinis befindet sich in Cabras, an der Küstenstraße, die zu den Ruinen von Tharros führt. Sie steht an dem Ort, dem vorher zunächst eine phönizisch-punische Nekropole und dann ein christlicher Friedhof gewidmet wurde, und ist eine der ältesten Kirchen Sardiniens: sie wurde in der byzantinischen Zeit, um das 6. Jahrhundert n. Chr., aus Sandbausteinen gebaut, die aus phönizisch-punischen und romanischen Strukturen wiederverwertet wurden. Es handelte sich bei der Kirche vermutlich um eine Taufkapelle.
In ihrer aktuellen Form besteht die Kirche aus drei Schiffen mit Tonnengewölben und die Fassade ist sehr einfach, ohne Verzierungen. Einige heute vorhandenen Elemente stammen von der ursprünglichen Einrichtung, unter diesen das „corpo cupolato”, während andere, wie z. B. die Apside, zu den Veränderungen gehören, die zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert vorgenommen worden sind: die Kirche hatte ursprünglich eine kreuzförmige Struktur. Auf der rechten Seite des Eingangs finden wir ein seltenes sechseckiges Taufbecken.

 

Der Turm von San Giovanni

Der Turm von San Giovanni hat seinen Namen von der in der Nähe liegenden kleinen Ortschaft und von der Kirche und nimmt eine dominante Position über die Ruinen von Tharros ein. Er wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern errichtet, die so die Küste im Umkreis von zirka 28 km kontrollieren konnten. Außerdem konnten sie Augenkontakt zu den anderen Verteidigungstürmen des Golfes halten: San Marco, Torre Grande, Torre di Marceddì, Torre di Capo Frasca, Torre del Sevo e della Mora. Der Turm von San Giovanni besteht aus zwei übereinander stehenden Zylindern und steht mit einem Durchmesser von 14,5 m und einer Höhe von 11 m in Großartigkeit nur dem Torre Grande nach. Er wurde aus Sandsteinblocken gebaut, Material, das sie von den punisch-römischen Ruinen wiederverwendet haben.  Im 18. Jahrhundert hatte der Turm eine Besatzung, bestehend aus einem Kommandanten, einem Bogenschützen und vier Soldaten, und wurde bis zum 19. Jahrhundert bewacht, als die Schießscharten geschlossen und auf der Terrasse zwei Behausungen in Mauerwerk gebaut wurden.

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